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Historie

Kurz aus der Geschichte

Zu den ältesten Stätten in Litoměřice gehört der Domhügel, wo im 8.Jh. die ersten slawischen Ortschaften erschienen und wo von den Slawen eine mächtige, früh mittelalterliche Burg gebaut wurde - der Wächter dieses Gebietes. Diese befestigte Siedlung war eine von den bedeutendsten in Böhmen. der DomhügelDie Menschen, die hier lebten, nannte der Chronist Kosmas “Liutomerici”. Durch eine Urkunde vom 31. Mai 993 ist die Leitmeritzer Provinz belegt.

Auf der Fläche von circa 6 ha erstreckte sich hier eine von den bedeutendsten Verwaltungszentren der Přemysliden. Im Jahr 1057 wurde hier von Herzog Spytihněv das Domkapitel gegründet und auch die Kirche des hl. Stephans, die ursprünglich als eine romanische Basilika in der 1.Hälfte des 14.Jh. im Gotikstil umgebaut wurde. In den Jahren 1662 - 63 wurde das ursprüngliche Gebäude niedergerissen und in den Jahren 1664 - 70 wurde die heutige Kathedrale gebaut. Den Hauptarchitekten kennen wir zwar nicht, wir wissen nur, dass die Vollendungsarbeiten von Domenico Orsi durchgeführt wurden . Die Kathedrale wurde 1681 eingeweiht. Der Turm bei der Kathedrale wurde an der Stelle des ursprünglichen hölzernen Barockglockenhauses in den Jahren 1183 - 89 gebaut.

Stadtplatz Zwischen den Merkwürdigkeiten der Stadt können wir auch den Stadtplatz nennen. Mit seinem Umfang circa 1,8 ha gehört er zu den grössten in Böhmen. Seine Form gewann er unter der Regierung von Přemysl Otakar I. nach dem Jahr 1228. Er liegt in 163,6 m der Seehöhe. Sehr umfangreich sind auch die Kellergeschosse der Stadt. Die Keller, die irgendwo bis zu drei Stockwerken erreichen, sind durch ein Netz unterirdischer Gängen verbunden. Mit ihrer Länge von 3 km gehören sie zu den längsten in Böhmen. Ein Teil der unterirdischen Räume von circa 366 m ist durch die Weinstube “Radniční sklípek” Nr. 21/13 zugänglich. Vom Juni bis August täglich, vom September bis Mai im voraus zu bestellen – Tel. +420 416 731 142.

Jeder Besucher der Stadt ist bei der Einfahrt in die Stadt von der Mauerbefestigung gefesselt. Das ursprüngliche Mauersystem wurde unter der Regierung Karl IV. im Gotikstil gebildet. Es wurde mit einigen Basteien ausgestattet, von denen eine Bastei als Gefängniskapelle diente. Hier sollte als Häftling - Messediener auch der berühmte Räuber Václav Babinský wirken. Heute befindet sich hier die Gaststätte Bastei. Eine andere gut erhaltene Bastei diente am Anfang des18.Jh. als städtisches Gefängnis und Folterkammer. In dieser Bastei befindet sich heute das Amt “Das Naturschutzgebiet des Böhmischen Mittelgebirges”. Die heutige Mauerbefestigung ist cca 1800 m lang. Von den vier Stadttoren sind keine geblieben. Sie wurden in dem Zusammenhang mit dem neuen Aufbau der Stadt in der 1.Hälfte des 19.Jh. niedergerissen.

Alt Brück Aus der 2.Hälfte des 14.Jh. stammt ein Teil der königlichen Burg, der sog. “Neue Palast”, der heute in der Nachbarschaft des Kulturhauses ist. Der Erbauer der Burg war der böhmische König und römische Kaiser Karl der IV. Im Lauf der Jahrhunderte kam es ständig zu bedeutenden Stiländerungen der Gebäude und aus den ursprünglichen Bauten wurden nur ihre Teile erhalten - gezimmerte Räume, Wallgewölbe und Eingangsportale. Von den gotischen Bauten blieben: das Haus Nr. 24 auf dem Friedensplatz und das Haus Nr. 4 in der Jesuitenstrasse, das sog. Zwillinghaus (im Hoftrakt) mit den gezimmerten Räumen wahrscheinlich aus dem Ende des 15. Jh.

Im 16.Jh. kam es zum Aufschwung im Renaissancestil, der den Baucharakter der Stadt vorbestimmte und hinterliess hier eine grosse Menge Baudenkmäler. Der Erste Beleg aus der Renaissancezeit ist das Gebäude “Das alte Rathaus”. Es wurde an der Stelle der älteren Häuser in den Jahren 1537 - 39 umgebaut. Heute befindet sich hier das Heimatkundliche Kreismuseum mit den hervorragenden Expositionen. Zwischen die Bauen von Ambrosio Balli gehört auch das Haus “Zum schwarzen Adler” aus dem Jahr 1560 mit den Renaissancegiebeln und Sgraphiten. Hier siedelte seit dem Jahr 1855 das Stadtamt und heute ist hier das Hotel, die Gaststätte und die Galerie “Salva Guarda”.

Sein weiteres Werk ist das Kelchhaus (früher wurde es auch das Haus unter der Kuppel genannt), das Haus wurde für die örtliche alterbürgerliche Familie Mraz aus Milešovka umgebaut. Im 17.Jh. wurde das Haus konfisziert und ging in den Besitz der Stadt über. Im Bogengang eingemauertes Wappen der Österreichischen Monarchie erinnert an den Sitz des Salzamtes. Heute ist hier der Sitz des Stadtamtes und des städtischen Auskunftsbüros. Das Haus gewann seine Benennung laut des Aussichtsturmes im Form eines Kelches, was als Symbol der Stadt benutzt wird. In der Hälfte des 17.Jh. entstand die Zeit der grossartigen Barockiesierung. Es kam zur Erneuerung der Häuser, die im Lauf des 30jährigen Krieges zerstört wurden, und zum Stilwechsel derzeitigen und zum Aufbau der neuen Objekte.

Marianske Platz Die bedeutendsten Baumeister waren Giulio Broggio (1628 - 1703) und sein Sohn Octavio (1670 - 1742). Ihr Werk ist u.a. die Kirche des hl.Wenzels, das Haus “Zu den fünf Jungfrauen”, die ehemalige Jesuitische Maria Verkündigungskirche - in dieser Kirche wurde am Ende des 17.Jh. das Lager für das städtische Bräuerhaus eingerichtet wurde. Die Kirche wurde nochmals im Jahr 1810 eingeweiht. Bis zum letzten Jahr fand hier die Ausstellung der gegenwärtigen Bildhauer des "Barocks und Heute" statt. Auf dem Domhügel finden wir die Stephanskathedrale, das Kapitelkonsistorium, die Kanonikerhäuser und die Bischofsresidence, in der heute der Sitz in der Reihenfolge des 19. Leitmeritzer Bischofs ThDr. Pavel Posad ist. (Information das Kapitelkonsistorium, Tel.: 416707511).

Unterwegs vom Domhügel ist es unmöglich, die Kirche des hl. Wenzels zu übersehen - aus den Jahren 1714 - 16. In der Mitte des Stadtplatzes können wir die sog. Pestsäule sehen. Sie wurde zur Erinnerung an die Pestepidemie im Jahr 1680 gebildet. Die Allerheiligendekanatkirche, in der die ältesten Teile der Stadtmauer sind. Wir finden hier auch eingemauerte Fenster aus dem 13.Jh. Die Kirche ging durch die gotische und später Barockumgestaltung. In der Kirche wurden beide italienischen Baumeister Giulio und Octavio Broggio begraben.

Alt Bahnhof Bis zum Jahr 1790 wurde die Kirche von dem Friedhof umgeben, aus dieser Zeit sind vier Renaissancegrabplatten erhalten. Sie befinden sich in dem Glockenhaus der Adalbertkirche und im Gang des Kelchhauses Nr. 15/7 auf dem Marktplatz , in den historischen Kellern, und im Heimatkundlichen Kreismuseum. Neben der Allerheiligenkirche befindet sich der Stadtturm erwähnt schon im Jahr 1431. Im Erdgeschoss des Turmes können wir eine Sicherheitsmauerlücke sehen, die als Tresor für die Bürgerschaft in der Zeit der Bedrohung diente. Der Turm hat 4 Stockwerke und 54,3 m der Höhe. (Die Informationen das Dekanatamt, Mostecká Strasse 6, Tel.: 416732559).

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Koprová omáčka s vejcem,vařené brambory 99 Kč

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